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Rekord-Defizit bei den Kommunen ÔÇô Steuern und Geb├╝hren werden wohl steigen

cc by wikimedia/ Uncl3dad

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Wir alle haben wohl noch den ber├╝hmt-ber├╝chtigten Satz von Kanzlerin Angela Merkel im Ohr, dass der Aufschwung unten ankommen m├╝sse. Doch leider merken die meisten B├╝rger davon nur wenig und auch bei den Kommunen sieht es nicht gerade rosig aus: 2010 erreichte das Finanzloch der Kommunen einen neuen Rekord und Experten sprechen vom h├Âchsten Defizit in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben lag bei den Kommunen im vergangenen Jahr bei rund 9,8 Milliarden Euro, damit wurde der Rekordwert in H├Âhe von 8,4 Milliarden Euro aus dem Jahr 2003 deutlich ├╝bertroffen. F├╝r das laufende Jahr wird keine Besserung erwartet. Als Grund f├╝r das hohe Defizit wurden meist h├Âhere Sozialausgaben und besondere Ausgaben wie Stra├čenreparaturen nach dem harten Winter genannt.

Nach einer aktuellen Studie der Pr├╝fungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young werden die St├Ądte und Gemeinden wohl im laufenden Jahr den Rotstift ansetzen: 86% der Kommunen planen eine Erh├Âhung von Steuern und Geb├╝hren.

Knapp jede zweite Kommune plant in diesem Zusammenhang Leistungen zu vermindern, wie zum Beispiel bei der Stra├čenbeleuchtung oder der Betreuung von Kindern und Senioren. Auch die Reparaturen der Schlagl├Âcher k├Ânnen noch nicht durchgef├╝hrt werden: 45% wollen diese Ma├čnahmen aus Kostengr├╝nden verschieben.

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