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Zu hohe Dispozinsen: Verbraucherzentralen und Stiftung Warentest warnen

cc by flickr/ Mike_fleming

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Laut einer aktuellen GfK-Umfrage hat jeder achte deutsche Bankkunde sein Konto fast dauerhaft √ľberzogen und viele nutzen den Dispokredit regelm√§√üig. In Zeiten, in denen die Kreditinstitute jedoch selbst kaum Zinsen zahlen m√ľssen, verdienen sie an den Dispozinsen Millionen. Die Bundesbank sch√§tzt das aktuelle Kreditvolumen auf 39,6 Milliarden Euro. Das hei√üt die Banken verdienen satt an den verschuldeten Kunden.

Immer wieder kritisieren Experten diese Regelung scharf. Die Verbraucherzentralen und die Stiftung Warentest k√§mpfen schon lange gegen zu hohe Dispozinsen. Nicht nur diese √úberziehungszinsen, die laut Stiftung Warentest im Schnitt bei 11% liegen und sogar bis 15% steigen k√∂nnen, √§rgern die Verbrauchersch√ľtzer, sondern auch die entsprechenden Vertragsklauseln. Diese seien nicht nur unverst√§ndlich, sondern besagen zudem meist, dass die Banken die Zinsen praktisch willk√ľrlich √§ndern k√∂nnen.

Zehn Institute haben die Verbraucherzentrale deshalb nun abgemahnt. Sie fordern die Gewinnmarge bei Dispokrediten gesetzlich zu deckeln. Laut der Stiftung Warentest √ľberzeugt nur ungef√§hr die H√§lfte aller deutschen Banken durch faire Dispozinsen, die in ihren Augen bei 10% und niedriger liegen.

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