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Steuer: Achtung bei Darlehensverträgen in der Familie

cc by flickr/ Thirteen Of Clubs

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Wer einen Kredit aufnimmt, muss sich nicht zwangsl√§ufig gleich an eine Bank wenden. Beliebt und viel g√ľnstiger sind meist Darlehensvertr√§ge innerhalb der Familie. Doch hier sind so manche Dinge zu beachten, vor allem da das Finanzamt immer h√§ufiger solche Kreditgesch√§fte in der Familie besonders genau untersucht.

Zinsertr√§ge aus solchen Darlehensvertr√§ge m√ľssen steuerlich geltend gemacht werden. Steuerfrei sind Zinseinnahmen bis zu 801 Euro. Der Kreditnehmer kann die Zinsen als Werbungskosten oder Betriebsaugaben geltend machen, wenn das Geld als eine betriebliche Investition dient.

Die H√∂he der Zinsen kann nat√ľrlich frei gew√§hlt werden und sie d√ľrfen auch niedriger als bei einer Bank ausfallen. Jedoch stuft das Finanzamt Vertr√§ge mit zu niedrigen Zinsen gerne als Schenkung ein. Experten raten daher zu einem Zinssatz von mindestens 5,5%.

Folgende Voraussetzungen sollten erf√ľllt sein, damit der Darlehensvertrag anerkannt wird: Der Vertrag muss rechtswirksam sein. Der Kreditgeber h√§tte solch einen Vertrag auch mit einem anderen Dritten abgeschlossen und nicht nur mit der Familie und zu guter Letzt m√ľssen die Vereinbarungen auch tats√§chlich umgesetzt und nicht nur zum Schein abgeschlossen worden sein.

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