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F√ľr Deutsche werden Produktmarken immer unwichtiger

cc by flickr/ ydnammmm

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Immer weniger greifen wir Deutschen in Supermärkten und Co. zu stets ein und der selben Marke. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmen GfK und der Werbeagentur Serviceplan. Gerne wechseln wir Kunden die Marken und greifen immer häufiger auch mal zu No-Name-Produkten.

Die Abwanderung von Stamm ist laut der Studie auf 40% gewachsen, vor drei Jahren waren es noch 32%, Tendenz allgemein steigend. Die Produkte, denen wir deutsche Verbraucher am treuesten sind, sind √ľbrigens Zahncreme, Shampoo, Kaffee, Schokolade und Bier. Untreu werden wir hingegen bei T√ľtensuppen, Kartoffelchips und Alufolie.

In der Studie konnte auch ein klarer Zusammenhang zwischen Markenloyalit√§t und steigendem Marktanteil nachgewiesen werden. Es sei viel teurer durch Marketing und Werbung Neukunden zu gewinnen als Stammkunden zu halten. Dies schl√§gt sich auf den Preis der Produkte nieder. Zudem muss man sagen, dass sich die Qualit√§t der g√ľnstigen No-Name-Produkte in den letzten Jahren deutlich verbessert hat.

Die Experten machen auch das Marketing-Verhalten der Unternehmen f√ľr das Abwandern der Kunden verantwortlich. Alle zwei Jahre w√ľrde sich knapp die H√§lfte aller 100 wichtigsten Marken Werbeslogans und Werbegesichter √§ndern, was die Verbraucher hindert sich langfristig zu binden. Dies l√§ge daran, dass im Schnitt alle zweieinhalb Jahre der Posten des Marketing-Chefs neu besetzt wird und der Neue m√∂chte nat√ľrlich dem Produkt seinen eigenen Stempel aufdr√ľcken.

Die Verbraucher selbst w√ľrden dar√ľber hinaus, immer flexibler werden und ihre Individualit√§t ausleben wollen, wozu eben auch ein Markenwechsel geh√∂re.

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