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EZB: Leitzins auf 1,25 Prozent angehoben

cc by wikimedia/ Friedrich.Kromberg

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Nach knapp zwei Jahren hat die Europäische Zentralbank (EZB) endlich den von einigen lange erwarteten Schritt beschlossen und den Leitzins angehoben. Im Mai 2009 mitten in der Wirtschafts- und Finanzkrise wurde der Leitzins auf eine Rekordtief von 1,0 Prozent gesenkt.

Gestern teilte die EZB mit, dass der Leitzins auf 1,25 Prozent angehoben werde. Experten gehen nun davon aus, dass er in kleinen Schritten wieder auf 2,0 Prozent steigen wird. Auf diese Weise will man den Preisdruck senken und die Kaufkraft von im Vergleich stärkeren Ländern wie Deutschland erhalten.

Auf der anderen Seite befürchten Kritiker, dass die Zinserhöhung für hoch verschuldete Länder in der Euro-Zone, wie Portugal, Griechenland oder Irland eher negative Auswirkungen haben wird. Höhere Zinsen können den Preisauftrieb bremsen, aber eben auch Kredite teurer machen. So manch ein Ökonomen hält jedoch eine drohende Spaltung der Euro-Zone für übertrieben.

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  1. Thomas
    9. April 2011, 15:25 | #1

    2% erscheint mir dann doch eher unrealistisch – in Anbetracht der Schuldenstaaten würde es da ziemlichen Widerstand geben, und zwar auch von den Staaten, die den Rettungschirm aufgestellt haben. Man sieht ja jetzt schon, wie viel Kritik es bei der Erhöhung auf 1,25% gab …

  1. 12. April 2011, 06:16 | #1