Home > Banken > Vermittlungsprovison einer Bank im vierstelligen Bereich!

Vermittlungsprovison einer Bank im vierstelligen Bereich!

cc by flickr/ IRS EIN

cc by flickr/ IRS EIN

Immer wieder h√∂rt man von negativen Beispielen bei der Beratung von Banken. Die Stiftung Warentest weist aktuell jedoch auf einen Fall hin, der f√ľr den Kunden besonders teuer wurde und f√ľr so manch einen vielleicht auch bezeichnend ist.

Ein Rentner lie√ü sich von einem Berater der BBBank in Sachen Geldanlage beraten und unterschrieb nach der einst√ľndigen Beratung einen Auftrag √ľber Anteile an zwei Aktien- und einem Lebensversicherungsfonds im Wert von 65.000 Euro. Dabei hatte der Rentner jedoch nicht das Beratungshonorar der Bank bedacht, das stolze 4.400 Euro betrug. Kein schlechter Stundenlohn!

Man zog den Betrag von der Anlagesumme des Kunden ab und so flossen nur rund 60.600 Euro in die Geldanlage. Der Fall landete vor Gericht und die Richter des Amtsgerichts Heidelberg gaben dem Rentner recht. Sein Anwalt pr√ľft nun eine Klage auf Schadenersatz und vor allem Herausgabe der Provision. Laut Experten stehen hierbei die Chancen gut.

Die Stiftung Warentest r√§t nach diesem krassen Beispiel dazu, bei Beratungsgespr√§chen genau aufzupassen und sich auch √ľber die H√∂he des Beratungshonorars zu informieren. Hat man Verluste durch nach einer Bank-Beratung gekaufte Fondsanteile, solle man sich an einen entsprechenden Anwalt wenden, denn bei einer Falschberatung m√ľsse die Bank auch noch nach mehreren Jahren Schadenersatz zahlen.

Banken , , , , ,

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks