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Unverheiratete Paare können Kinderbetreuungskosten nur bedingt steuerlich geltend machen

cc by flickr/ heymarchetti

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F√ľr Kinder unter 14 Jahren k√∂nnen Eltern die Betreuungskosten steuerlich geltend machen. Zwei Drittel der Kosten k√∂nnen bis maximal 4.000 Euro im Jahr von der Steuer abgesetzt werden. Bei verheirateten Paaren ist dies kein Problem. Unverheiratete Paare m√ľssen dabei jedoch aufpassen, worauf aktuell der Bund der Steuerzahler hinweist.

Voraussetzungen f√ľr den Abzug sind generell, dass die Eltern die Kosten auch selbst getragen haben, es einen entsprechenden Beleg gibt und der Betrag √ľberwiesen wurde. Verheiratete Paare k√∂nnen dabei frei die Aufwendungen einem Elternteil vollst√§ndig zuordnen, wenn dies steuerlich g√ľnstig ist.

Laut einem aktuellen Urteil des Finanzgerichts Th√ľringen gilt dies bei unverheirateten Paaren nur bedingt. Erwerbsbedingte Kinderbetreuungskosten kann nur derjenige absetzen, der sie auch getragen hat. Steuern sparen, indem man die Aufwendungen dem anderen Partner zuordnet, ist nicht m√∂glich.

Der Fall ging zwar in Revision und die Entscheidung des Bundesfinanzhofs steht noch aus, jedoch kann dies noch dauern. So r√§t der Bund der Steuerzahler, dass unverheiratete Paare aktuell lieber Streit mit dem Finanzamt vermeiden sollten. Am besten pr√ľfe man vorher, bei wem sich der steuerliche Abzug der Kosten g√ľnstiger auswirkt.

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