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Lehrer: Keinen Anspruch auf Kosten des häuslichen Arbeitszimmers

cc by fotopedia/ LizMarie

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Die meisten Lehrer sind auf ein Arbeitszimmer zuhause angewiesen. Trotzdem haben sie laut eine Urteils des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt keinen Anspruch darauf, dass das Land oder andere Arbeitgeber ihnen die Kosten f√ľr das h√§usliche Arbeitszimmer ersetzen.

In dem konkreten Fall ging es um einen Lehrer f√ľr Mathematik, Biologie und Chemie an einer Gesamtschule. F√ľr die 100 Lehrer der Schule gab es im Lehrerzimmer nur 17 Tische und 50 St√ľhle, so dass der Lehrer, wie wohl fast alle anderen auch in Deutschland, seinen Unterricht zuhause vor- und nachbereitete.

Nach der Gesetzes√§nderung 2007, nach dem Lehrer die Kosten f√ľr das h√§usliche Arbeitszimmer nicht mehr von der Steuer absetzen konnten, verlangte er vom Land Niedersachsen als Arbeitgeber eine monatliche Aufwandsentsch√§digung von 120 Euro, da das Arbeitszimmer mehr als n√∂tig f√ľr seine T√§tigkeit sei.

Die Richter sahen dies jedoch durch die Bank anders. Wie auch schon die Vorinstanzen wies auch das Bundesarbeitsgericht die Klage ab. Solch eine Entsch√§digung sei nur bei einer ‚Äěunbewussten Regelungsl√ľcke‚Äú m√∂glich. Die Tatsache, dass Lehrer auf das heimische Arbeitszimmer angewiesen sind, sei jedoch hinl√§nglich bekannt. Das Land stelle ihnen frei, wann und wo sie ihre notwendigen Arbeiten erledigen. Zudem k√∂nne man die Kosten inzwischen ja wieder steuerlich geltend machen.

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