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Ă–ko-Test: Ă–ko-Strom ist nicht gleich Ă–ko-Strom

cc by wikimedia/ unknown

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Der grĂĽne Strom wurde spätestens durch die Atomkatastrophe in Japan bei vielen Deutschen zu einem echten Renner. Aber auch Überlegungen, zu einem Gasanbieter zu wechseln liegen hoch im Trend. Immer mehr entscheiden sich fĂĽr Ă–ko-Strom. Doch wie die meisten inzwischen wohl wissen, ist Ă–ko-Strom nicht gleich Ă–ko-Strom.

So hat sich das Verbrauchermagazin Öko-Test 70 Öko-Strom-Tarife näher angesehen und fand dabei nur 15 empfehlenswerte Tarife heraus. Die meisten Stromkonzerne würden keinen wirklichen „sauberen“ Strom anbieten, obwohl sie ihn so bewerben. Meist wird der Strom von alten Wasserkraftwerken im Ausland gekauft. Diese ausländischen Stromanbieter investieren gleichzeitig jedoch in neue Kohle- und Atomkraftwerke.

So manch ein Unternehmen, das auch andere Tarife im Programm hat, bietet zwar Ă–ko-Strom an, reduziert dafĂĽr aber den Anteil des Ă–ko-Stroms beim sonstigen Energiemix der anderen Tarife. GrĂĽner Strom wird durch viele Zertifikate beworben, doch nur bei wenigen kann man sich sicher sein.

Vor allem zwei werden immer wieder empfohlen: Dies wäre zum einen das“ok-power-Label“ vom WWF, der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und dem Freiburger Öko-Institut und zum anderen das“Grüner Strom Label“ von unter anderem dem Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU). Es gibt aber natürlich auch noch ein paar andere Siegel, wie beispielsweise das vom TÜV.

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