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Verbraucherzentrale: Schlechte Noten f├╝r Finanzberatung

cc by flickr/ Rex Roof

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Immer wieder stellen Verbrauchersch├╝tzer fest, dass die Finanzberatung in Deutschland nicht ausreichend ist bzw. meist nicht mit fairen Mitteln arbeitet. Doch bisher hat sich in diese Richtung nicht wirklich etwas getan. Erneut hat nun die Verbraucherzentrale Baden-W├╝rttemberg schlechte Noten f├╝r die Finanzberatung vergeben.

Dabei wurden zwischen Oktober 2010 und April 2011 200 Vertr├Ąge analysiert, von denen ganze 176 nicht dem Bedarf der Verbraucher entsprachen. 88 Prozent der Beratungen war also nicht bedarfsgerecht! Laut der Verbraucherzentrale Baden-W├╝rttemberg wurden meist riskante und sehr unflexible Vertr├Ąge verkauft.

Besondere M├Ąngel fanden die Experten demnach bei der privaten Altersvorsorge. Viele Verbraucher w├╝rden hierf├╝r ihre Ersparnisse nutzen und seien daher stark auf eine bedarfsgerechte Beratung angewiesen, die sie aber bei den aktuellen Bedingungen nur selten erhalten. Laut der Verbraucherzentrale gehen die aktuellen Anlegerschutzgesetze nicht weit genug. Daher fordern die Experten faire Marktregeln, bei denen die Verbraucher ihr Recht auf unabh├Ąngige Informationen durchsetzen k├Ânnen.

Die L├Âsung sehen die Verbrauchersch├╝tzer dabei unter anderem in der strikten Trennung von Finanzberatung und dem Vertrieb von Finanzprodukten, einer einheitlichen Aufsicht der BaFin und in eindeutigen Qualifikationsvoraussetzungen f├╝r Finanzberater. Eine Falschberatung d├╝rfe sich wirtschaftlich einfach nicht mehr lohnen!

Finanzen ,

  1. Nik F.
    29. Mai 2011, 07:24 | #1

    Hi,
    unabh├Ąngige Finanzberatung halte ich ebenfalls f├╝r wichtig. Eine weitere gute Hilfe, die ich auf der Suche nach einem passenden Verm├Âgensberater hatte, ist dort. Dort bewerten Kunden ihre Berater, so dass ich aus deren Erfahrungen lernen konnte.
    lg, Nik

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