Verbraucherzentrale: Schlechte Noten für Finanzberatung
Immer wieder stellen Verbraucherschützer fest, dass die Finanzberatung in Deutschland nicht ausreichend ist bzw. meist nicht mit fairen Mitteln arbeitet. Doch bisher hat sich in diese Richtung nicht wirklich etwas getan. Erneut hat nun die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg schlechte Noten für die Finanzberatung vergeben.
Dabei wurden zwischen Oktober 2010 und April 2011 200 Verträge analysiert, von denen ganze 176 nicht dem Bedarf der Verbraucher entsprachen. 88 Prozent der Beratungen war also nicht bedarfsgerecht! Laut der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg wurden meist riskante und sehr unflexible Verträge verkauft.
Besondere Mängel fanden die Experten demnach bei der privaten Altersvorsorge. Viele Verbraucher würden hierfür ihre Ersparnisse nutzen und seien daher stark auf eine bedarfsgerechte Beratung angewiesen, die sie aber bei den aktuellen Bedingungen nur selten erhalten. Laut der Verbraucherzentrale gehen die aktuellen Anlegerschutzgesetze nicht weit genug. Daher fordern die Experten faire Marktregeln, bei denen die Verbraucher ihr Recht auf unabhängige Informationen durchsetzen können.
Die Lösung sehen die Verbraucherschützer dabei unter anderem in der strikten Trennung von Finanzberatung und dem Vertrieb von Finanzprodukten, einer einheitlichen Aufsicht der BaFin und in eindeutigen Qualifikationsvoraussetzungen für Finanzberater. Eine Falschberatung dürfe sich wirtschaftlich einfach nicht mehr lohnen!




Hi,
unabhängige Finanzberatung halte ich ebenfalls für wichtig. Eine weitere gute Hilfe, die ich auf der Suche nach einem passenden Vermögensberater hatte, ist dort. Dort bewerten Kunden ihre Berater, so dass ich aus deren Erfahrungen lernen konnte.
lg, Nik