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Ratingagenturen

cc by Flickr/ peanutian

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Wir alle hören tagtäglich in den Medien von den sogenannten Ratingagenturen, doch was tun diese eigentlich genau. Wir haben daher an dieser Stelle mal kurz die wichtigsten Fakten rund um die Ratingagenturen zusammengefasst. Grundsätzlich kann man sagen, dass sie die KreditwĂĽrdigkeit von Banken, Unternehmen und Staaten bewerten. Als weltweit einflussreichste wären Moody’s, Fitch und Standard & Poor’s (S&P) zu nennen.

Die Bewertung und Einstufung erfolgt am Ende anhand einer Skala, die sich aus Buchstabencodes zusammensetzt. Die beste Note ist „AAA“, danach folgen „AA“, „A“, „BBB“, „BB“, „B“, „CCC“, „CC“, „C“ und „D“, wobei „D“ bedeutet, dass ein Schuldner bankrott ist. Noch feiner abgestuft wird diese Skala durch Plus- und Minuszeichen. Ab „BB+“ beginnt der spekulative Bereich, den man auch „Ramsch“ oder im Englischen „Junk“ nennt.

Je schlechter eine Ratingagentur einen Schuldner bewertet um so schwieriger und auch teurer wird es fĂĽr ihn Kredite am Kapitalmarkt zu bekommen. Die Ratingagenturen sind jedoch auch immer wieder in der Kritik: Etliche werfen ihnen vor, sich bei der Bewertung gerne mal auf bloĂźe Meinung als auf Fakten zu stĂĽtzen. Zudem ist der hohe US-Einfluss immer wieder ein strittiger Punkt. Viele sind zudem der Meinung, dass sie eine Mitschuld an der Finanzkrise tragen, da sie immer wieder Ramschpapiere als sichere Anlage empfahlen.

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