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Sparkassen: Bis 2015 kontaktloses Bezahlen per Funkchip gängig

cc by flickr/ loop_oh

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Seit einiger Zeit läuft der Konkurrenzkampf um das Bezahlsystem der Zukunft. Banken, Kreditkartenunternehmen und inzwischen auch die Online- und Technologiebranche versuchen ihre Systeme auf dem Markt bestmöglich zu positionieren. Vor kurzem startete beispielsweise Google in den USA sein Bezahlsystem Google Wallet, mit dem man bargeldlos per Handy zahlen kann.

Doch auch die Banken schlafen in diesem Bereich nicht, zumindest die meisten. So haben aktuell die Sparkassen angek√ľndigt, dass man bis zum Jahr 2015 alle 45 Millionen ec-Karten der Kunden austauschen wolle. Mit den neuen Karten soll dann das kontaktlose Bezahlen per Funkchip an der Ladenkasse m√∂glich sein.

So k√∂nne man in Gesch√§ften zahlen, ohne dass die Karte daf√ľr noch ein Leseger√§t ber√ľhren m√ľsse. Bis zu einem Betrag von 20 Euro m√ľsse man dabei keine PIN eingeben. Als Partner dabei steht bereits die Supermarktkette Edeka fest, mit einem Tankstellenbetreiber und zwei Drogerieketten wird noch verhandelt.

Ende dieses Jahres soll der Austausch zunächst testweise in den Regionen um Hannover, Braunschweig und Wolfsburg beginnen. Ab Februar 2012 wird das kontaktlose Bezahlen dann möglich sein. Bis 2015 sollen dann alle Sparkasse-Kunden solch eine Karte haben. Mit dabei seien zudem Genossenschaftsbanken und einzelne Privatbanken mit bis zu 100.000 Karten.

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  1. Fiona
    25. Juni 2011, 14:20 | #1

    Ich bin ein riesen Fan von bargeldlosem Bezahlen, allerdings muss dabei eines erhalten bleiben: n√§mlich die Geb√ľhrenfreiheit. Zudem d√ľrfen Dinge wie eine genaue Speicherung der Daten, wer wann wo was gekauft hat, nicht stattfinden – doch ich f√ľrchte, genau auf diese Dinge wird es in Zukunft hinauslaufen.
    Man gibt den Leuten neue Bezahlmethoden unter dem Vorwand/Argument, dass diese einfacher, schneller, sicherer und was nicht noch alles sind, und hat so das perfekte Werkzeug, um zum einen noch mehr Spesen, Geb√ľhren etc. einzuheben und zum anderen gen√ľgend Daten zu sammeln, um Werbung noch gezielter zu platzieren oder sogar weitaus schlimmeres zu tun.

    Wenn man mich fragt, ist der einzige wirklich sinnvolle Trend in Sachen bargelglosem Bezahlen, dass man die Scheine und M√ľnzen in Kartenform verpackt – und zwar anonym und geb√ľhrenfrei. F√ľr’s Internet gibt’s sowas ja schon mit prepaid Karten wie paysafecard und Co: Man kauft die Karte in bar und anonym im Gesch√§ft und kauft damit dann online ein. Ist praktisch und sicher. Warum nicht auf offline so etwas einf√ľhren? Hat man eben eine Art EC-Karte ohne gespeicherte pers√∂nliche Daten. Das w√§re eine tolle Bezahlmethode f√ľr die Zukunft – kein weiteres BigBrother/Abzocker-Tool wie diese neuen Kartenmodelle.

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