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Deutsche bekommen drei Jahre länger Rente als 1995

cc by flickr/ Ed Yourdon

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Das Renteneintrittsalter hat sich in den letzten Jahren immer weiter nach hinten verschoben. So gehen heutzutage M√§nner und Frauen im Schnitt mit 60,7 Jahren in Rente. 1995 lag das Alter bei den M√§nnern noch bei 59,8 bzw. bei den Frauen bei 60,5. Gleichzeitig werden die Deutschen immer √§lter, so dass obwohl sich das Renteneintrittsalter nach hinten verschiebt, Bundesb√ľrger heute gut drei Jahre l√§nger Rente bekommen als noch 1995.

Dies geht aus neuen Statistiken der Deutschen Rentenversicherung Bund hervor. 1995 lag die durchschnittliche Rentenbezugsdauer bei 15,8 Jahren, 2010 waren es 18,5 Jahre. Dabei zeigt sich wieder einmal ein deutliches Gefälle zwischen West und Ost. Bezogen 2010 im Westen die Frauen im Schnitt 20,5 Jahre Rente, waren es im Osten 22,4 Jahre. Die Männer im Osten kamen auf 14,9 Jahre und im Westen auf 16,5 Jahre.

13,3 Prozent der Männer im Westen, was dort die zahlenmäßig stärkste Gruppe ist, bezieht eine Rente zwischen 1.050 und 1.200 Euro. Im Osten beziehen die meisten Männer (21,4 Prozent) eine Rente zwischen 900 und 1.050 Euro.

Bei den Frauen ist der Unterschied am deutlichsten, da in der DDR fast alle von ihnen erwerbstätig waren: Die meisten Rentnerinnen im Westen (20,9 Prozent) erhalten monatlich 150 bis 300 Euro, während ihre Altersgenossinnen im Osten am häufigsten (33,3 Prozent) zwischen 900 und 1.050 Euro bekommen.

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