Kaufkraft der Rentner sinkt
Vor wenigen Tagen hatten wir an dieser Stelle ja bereits berichtet, dass nach einer neuen Statistik die Renten der Deutschen immer weiter sinken. Schon jetzt ist klar, dass bei dieser Entwicklung die Altersarmut in den kommenden Jahren zu einem immer größeren Problem werden wird, von dem viele Bundesbürger betroffen sein werden.
Dies kann man schon jetzt sehen, wie Zahlen des Bundesarbeitsministeriums zeigen, die auf Anfrage der Linken veröffentlicht wurden. Demnach stiegen die Preise von 2001 bis 2010 um im Schnitt 1,36 Prozent pro Jahr. Die Altersbezüge wuchsen jedoch in dieser Zeit nur um 0,82 Prozent. Beziehe man hier die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge mit ein, die Rentner zahlen müssten, sei dies lediglich ein Plus von jährlich 0,56 Prozent. So sei der Wert der Renten seit 2011 um sieben Prozent gefallen.
Die Kaufkraft der Rentner sinkt also deutlich und dieser Trend wird sich wohl auch fortsetzen. Die Linke fordert daher Änderungen am Rentensystem um der drohenden Altersarmut entgegen zu wirken, denn schon jetzt seien immer mehr ältere und kranke Menschen auf staatliche Hilfen angewiesen. Das Arbeitsministerium erinnerte im Gegenzug in seiner Antwort auf die positiven Folgen der Rentengarantie.



