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„Beipackzettel“ beim Wertpapierverkauf Pflicht fĂŒr Banken

cc by flickr/ ninette_luz

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SpĂ€testens seit der Finanzkrise haben die Banken viel Vertrauen bei ihren Kunden eingebĂŒĂŸt. Sie selbst sind mehr oder weniger bemĂŒht dieses wieder herzustellen und auch die Politik ergreift die eine oder andere Maßnahme, die vielen VerbraucherschĂŒtzern aber wohl immer noch nicht weit genug geht.

So betonte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner Anfang dieser Woche, dass seit dem 1. Juli die sogenannten „Beipackzettel“ beim Wertpapierverkauf Pflicht seien. Diese neuen ProduktinformationsblĂ€tter sollen verstĂ€ndlich, kurz und ohne Werbung die wichtigsten Punkte einer Anlage wie Funktionsweise, Renditeaussichten, Risiken und Kosten zusammenfassen. Es gehe dabei vor allem um einen weiteren Baustein fĂŒr mehr Transparenz im Bankwesen, so Aigner.

Zudem ermahnte sie die Banken sich an diese Regelung zu halten. Das Ministerium werde die Einhaltung neben der BaFin zusĂ€tzlich kontrollieren. Eine einheitliche Umsetzung der gesetzlich vorgegebenen Standards sei wichtig. Die EinfĂŒhrung der Beratungsprotokolle und nun der Beipackzettel sei ein weiterer Schritt, nun wolle man noch ein einheitliches Berufsbild fĂŒr Finanzberater schaffen, das unabhĂ€ngig von dem Verkauf der Finanzprodukte sei und nur auf Honorarbasis funktioniere.

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