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Immer mehr unseriöse Inkassoforderungen

cc by flickr/ chaouki

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So manch einer wird schon einmal solch ein Schreiben in H√§nden gehalten haben. Darin fordern meist mehr als dubiose Inkassob√ľros Geld von einem, von dem man als Betroffener oft gar nicht wei√ü, wie es dazu gekommen sein soll. Gerne sind solche Schreiben auch mit fragw√ľrdigen Drohungen verbunden. Viele bekommen Angst und zahlen um √Ąrger zu vermeiden, obwohl es dazu gar keine Berechtigung gibt.

Die Verbraucherzentralen in Deutschland verzeichnen immer mehr solcher Methoden. Die Abzocke durch unseri√∂se Schuldeneintreiber ist also weit verbreitet. Daher sollte man bei Forderungen, bei denen die Mahnschreiben nicht berechtigt erscheinen, genau hinsehen und die Umst√§nde pr√ľfen.

So solle man laut den Verbrauchersch√ľtzern misstrauisch sein, wenn gleich mit Dingen wie Kontopf√§ndung gedroht wird. Solche Mahnschreiben sind in der Regel nicht berechtigt, vor allem wenn sie aus Internet-Abofallen oder untergeschobenen Vertragsabschl√ľssen am Telefon r√ľhren. Unrealistische Geb√ľhren k√∂nnen ein weiteres Zeichen sein.

Ob die Inkassofirma seri√∂s ist, kann man selbst pr√ľfen: Eine Inkassofirma muss registriert sein, was schon im Briefkopf ersichtlich sein sollte. Dort muss angegeben sein bei welchem Gericht und unter welcher Nummer die Firma gef√ľhrt wird. Auf der Website rechtsdienstleistungsregister.de k√∂nnen Verbraucher dies √ľberpr√ľfen.

Desweiteren muss dem Schreiben eine Vollmacht des Gl√§ubigers beiliegen und wenn der verlangte Betrag direkt an das Inkassounternehmen zu zahlen ist, muss ebenfalls eine Vollmacht zum Empfang des Geldes vorhanden sein. Gegen unberechtigte Forderung muss Widerspruch eingelegt werden, welchen man am besten per Einschreiben mit R√ľckschein versendet.

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