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Kosten f├╝r Zivilprozess ab jetzt von Steuer absetzbar

cc by flickr/ chaouki

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So manch eine Streiterei landet schneller als einem manchmal lieb ist vor Gericht. Solch ein Prozess kann ganz sch├Ân teuer werden und schnell in den Tausender-Bereich gehen. Wer hier keine Rechtsschutzversicherung hat, bleibt unter Umst├Ąnden auf diesen Kosten sitzen, denn normalerweise tr├Ągt in Deutschland der Verlierer die Prozesskosten, ab und an werden sie auch unter Kl├Ąger und Beklagtem aufgeteilt.

Diese Kosten konnte man bisher nicht einmal von der Steuer absetzen. Nur in Ausnahmen war dies m├Âglich. Dies ├Ąndert sich jedoch durch ein Urteil des Bundesfinanzhofs ab sofort. Kosten f├╝r Zivilprozesse k├Ânnen von der Steuer abgesetzt werden, wenn man aufzeigen kann, dass bei dem Prozess Aussicht auf Erfolg bestanden habe.

Damit ├Ąndert der Bundesfinanzhof die bisherige Rechtssprechung und entscheidet zu Gunsten der Steuerzahler. Das Absetzen von der Steuer ist dann m├Âglich, wenn die Selbstbeteiligung f├╝r au├čergew├Âhnliche Belastungen ├╝berschritten wird. Diese richtet sich nach dem Jahreseinkommen.

F├╝r so manch einen also eine gute Nachricht, vor allem da dies auch f├╝r Zivilprozesse der vergangenen Jahre gilt. Wer also in den letzten Jahren einen Prozess gef├╝hrt hat, kann die Kosten immer noch absetzen. Dazu m├╝sse man r├╝ckwirkend Einspruch gegen den Steuerbescheid einlegen, so ein Sprecher des Bundesfinanzhofs.

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