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Weniger Falschgeld in Deutschland

cc by flickr/ Images_of_Money

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Vor wenigen Tagen verkĂŒndeten die Bundesbank und die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB), dass in Deutschland wie auch weltweit die Zahl der gefĂ€lschten Euro-Banknoten zurĂŒckgegangen ist. Polizei, Handel und Banken zogen im ersten Halbjahr 2011 18.852 „BlĂŒten“ aus dem Verkehr, was einen RĂŒckgang von 28 Prozent im Vergleich zu den sechs Monaten davor bedeutet.

Rein rechnerisch wĂŒrden so auf 10.000 Einwohner im Jahr fĂŒnf falsche Euronoten kommen. Dies sei sehr gering, vor allem da der Handel meist am Ende das Opfer von Falschgeld sei. Mitarbeiter wĂŒrden den Betrug erst zu spĂ€t bemerken und am Ende fiele es meist erst den Banken auf. FĂŒr Falschgeld gibt es keinen Ersatz.

Nach wie vor werden am liebsten 20- und 50-Euroscheine gefĂ€lscht. Wobei 45 Prozent der Falschnoten „falsche Fuffziger“ sind. Europaweit liegt diese Zahl bei 36 Prozent. Die Bundesbank fĂŒhrt den RĂŒckgang zum einen darauf zurĂŒck, dass es fĂŒr FĂ€lscher immer schwerer wird die „BlĂŒten“ in Umlauf zu bringen. Zudem könnten die hohen Haftstrafen, zu denen FĂ€lscher in letzter Zeit verurteilt wurden, abschreckend gewirkt haben. Kann es aber nicht auch sein, dass sich KriminalitĂ€t bei bargeldlosem Zahlen und Onlinebanking inzwischen einfach mehr lohnt und viele „umsteigen“?

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