EU-Handy-Gespräche sollen deutlich günstiger werden

Handytarife
Um dies zu erreichen, sollen strengere Preisobergrenzen umgesetzt werden. Gleichzeitig möchte man sich für einen deutlich stärkeren Wettbewerb auf dem Mobilfunkmarkt einsetzen. Bislang ist noch unklar, ob die Vorschläge und Pläne der EU-Kommissarin Neelie Kroes auch umgesetzt werden. Für diese ist die Zustimmung der EU-Mitgliedsstaaten und des Europäischen Parlaments erforderlich.
Doch die geplante Verordnung trifft auf großen Zuspruch. Wie bekannt wurde, wird der Vorschlag von den Abgeordneten aller Fraktionen begrüßt. Preisgrenzen für Handytelefonate im EU-Ausland gelten bereits seit 2007. Bislang reizen die Gebühren dieses Limit aber in vollem Umfang aus. Auf große Preissenkungen mussten die Verbraucher in den vergangenen Jahren vergebens warten. Eine Ausnahme bilden dabei die Auslands-SMS in der Europäischen Union.
Sie sind zum Teil bereits preiswerter als SMS, die innerhalb Deutschlands versandt werden. EU-Bürgern soll es künftig ermöglicht werden, dass sie mit allen Mobilfunkfirmen in der Europäischen Union entsprechende Verträge abschließen können. Zudem möchte die EU erreichen, dass die Mobilfunkanbieter, die nicht über ein eigenes Netz verfügen, künftig einfacher auf die Infrastruktur der großen Konkurrenten zurückgreifen können.


