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Mehr Daten an die GEZ: Datensch├╝tzer schlagen Alarm

cc by flickr/ ellenm1

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Wie wir an dieser Stelle bereits berichtet haben, wird ab dem Jahr 2013 das Verfahren der Geb├╝hreneinzugszentrale (GEZ) ge├Ąndert. F├╝r Unmut sorgte in diesem Zusammenhang bereits bei den meisten, dass damit in Zukunft jeder Haushalt eine feste Pauschale zahlen muss. Nat├╝rlich wird damit das Zahlverfahren vereinfacht, jedoch werden auch diejenigen benachteiligt, die bisher einen geringeren Satz bzw. gar keinen an die GEZ zahlen mussten.

Die Vorteile liegen dabei wohl eher auf der Seite der GEZ, denn Experten rechnen mit deutlich steigenden Einnahmen. Die ├änderungen beinhalten aber wohl noch andere Bedingungen, die nun Datensch├╝tzer auf den Plan gerufen haben. Die GEZ darf mit der neuen Regelung n├Ąmlich auf mehr Daten als bisher von den Deutschen zugreifen.

Fehlen der GEZ bestimmte Angaben, kann sie in Zukunft zum Beispiel sich beim Hauseigent├╝mer ├╝ber den Mieter erkundigen. So d├╝rfen die Geb├╝hreneintreiber nicht nur nach dem Namen, fr├╝heren Namen, dem Geburtsdatum oder der Anschrift fragen, sondern unter anderem auch nach der letzten Anschrift, dem Beginn des Mietverh├Ąltnisses oder nach beitragspflichtigen Fahrzeugen. Das Ganze geht aber sogar noch weiter: Zieht man aus einer Wohnung aus, hat die GEZ sogar das Recht nach dem Grund zu fragen! Es gehe dabei um einen ÔÇ×begr├╝ndeten LebenssachverhaltÔÇť. Datensch├╝tzer schlagen diesbez├╝glich nun Alarm und fordern ├änderungen.

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