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Immer mehr Superreiche fordern Sonderabgabe gegen Schuldenkrise

cc by flickr/ Public Domain Photos

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Vor wenigen Tagen erst hatte sich der US-Investor Warren Buffet zu Wort gemeldet. Der Milliard√§r forderte h√∂here Steuern und weniger Steuererleichterungen f√ľr reiche und superreiche US-Amerikaner. Nur so k√∂nne man der Schuldenkrise entgegen treten. Viele von ihnen seien bereit ihren Beitrag zu leisten. Die Zeit sei vorbei, in der Superreiche ‚Äěvon einem Milliard√§r-freundlichen Kongress verh√§tschelt‚Äú werden.

Diesem Aufruf schlossen sich nun auch einige schwerreiche Franzosen an. Zu den Unterzeichnern geh√∂ren nicht nur reiche Franzosen, sondern auch 16 sogenannte Wirtschaftslenker, darunter L’Or√©al-Erbin Liliane Bettencourt, der Chef des franz√∂sischen √Ėl-Konzerns Total, Christophe de Margerie, Philippe Varin (PSA Peugeot-Citro√ęn) oder Fr√©d√©ric Oud√©a (Soci√©t√© G√©n√©rale).

Man wisse, dass man vom europ√§ischen Umfeld profitiert habe, nun wolle man einen Beitrag leisten um es zu erhalten, hei√üt es in ihrem Beitrag, der im Nachrichtenmagazin ‚ÄěLe Nouvel Observateur‚Äú erschien. Man fordere eine Sonderabgabe, die in einem vern√ľnftigen Ausma√ü eingef√ľhrt werden, so dass Steuer- oder Kapitalflucht ausgeschlossen werden k√∂nne.

Kritik erntete in diesem Zusammenhang der laut ‚ÄěForbes‚Äú-Magazin reichste Franzose, Bernard Arnault. Er ist der Chef des Luxusg√ľterkonzerns LVMH. Sein Verm√∂gen wird auf 28 Milliarden Euro gesch√§tzt, was beispielsweise gut 12 Milliarden Euro mehr sind als Madame Bettencourt besitzen soll. Arnault hat den Aufruf als einer der wenigen nicht unterzeichnet…

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