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Verkauf von Lebensversicherung: Keine Ratenzahlungen!

cc by flickr/ danielmoyle

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Auch wenn der Verkauf einer Lebensversicherung in der Regel mit Verlusten einhergeht, entscheiden sich viele Verbraucher trotzdem f√ľr diese Variante. Jedoch hat sich dieser Markt in den letzten Jahren ver√§ndert. Es gibt immer weniger Anbieter, die das urspr√ľngliche Konzept verfolgen, n√§mlich die Auszahlung der Summe in einem Gesamtbetrag, der √ľber dem R√ľckkaufswert liegt. Stattdessen tummeln sich etliche Anbieter, die Ratenzahlungen oder √Ąhnliches mit den Verbrauchern vereinbaren. Viele von diesen Anbietern sind wenig seri√∂s und so warnt aktuell die Verbraucherzentrale Sachsen davor, die eigene Kapitallebensversicherung mit einer Ratenzahlungsvereinbarung zu verkaufen!

Generell muss man nat√ľrlich genau die Vertragsbedingungen bei solch einem Verkauf pr√ľfen. Eine Einmalzahlung ist dabei der beste Weg, da man sich bei Raten nie sicher sein kann, ob man am Ende auch all sein Geld bekommt. Muss der Aufk√§ufer beispielsweise Insolvenz anmelden, dann erh√§lt man am Ende h√∂chstwahrscheinlich auch die restlichen Raten nicht mehr.

In solch einem Fall bleibt einem zun√§chst eine Abmahnung des Aufk√§ufers. Hat dies keinen Erfolg muss man vor Gericht ziehen, doch dabei ist der Ausgang nat√ľrlich ungewiss. Dies gilt selbst dann, wenn man eine Strafanzeige wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung und Betrug stellt. Dieser Warnung der Verbraucherzentrale Sachsen hat sich inzwischen auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft angeschlossen.

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