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Steuervereinfachungen: Endlich Einigung

cc by flickr/ Thomas Brenner

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Eigentlich waren die Steuervereinfachungen schon eine so gut wie beschlossene Sache, doch im Juli hatten die L√§nder diese gestoppt, da man vor allem mit der M√∂glichkeit, seine Steuererkl√§rung nur alle zwei Jahre abgeben zu k√∂nnen, nicht einverstanden war. Ein Vermittlungsverfahren wurde angesto√üen und Bundesfinanzminister Wolfgang Sch√§uble verzichtete nun auf die ‚ÄěZwei-Jahres-Option‚Äú, so dass der Weg f√ľr eine Einigung frei wurde.

Am gestrigen Mittwoch Abend konnte man sich endlich auf die Vereinfachungen einigen. Neben Verbesserungen bei Kinderbetreuungskosten sowie bei dem Kinderfreibetrag und dem Kindergeld, sieht das Steuervereinfachungsgesetz vor allem eine Erh√∂hung des Arbeitnehmer-Pauschbetrags vor. Dieser soll noch f√ľr dieses Jahr von 920 auf 1.000 Euro steigen.

Die Mehrkosten der Vereinfachungen in H√∂he von 585 Millionen Euro tr√§gt alleine der Bund. Die Regierung spricht von weniger Papierkram und von Entlastungen f√ľr die Steuerzahler. Die finanziellen Vorteile der B√ľrger halten sich jedoch insgesamt in Grenzen. Zudem beinhaltet das Gesetz eine Senkung der B√ľrokratiekosten in der Wirtschaft um vier Milliarden Euro.

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