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Umfrage: Vertrauen der Anleger in Finanzberater sinkt weiter

cc by flickr/ Images_of_Money

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Sp├Ątestens seit der Finanzkrise haben viele Anleger ihr Vertrauen in die Finanzberater verloren. Nach einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity Worldwide ist dieses Vertrauen in Deutschland noch weiter gesunken. 38 Prozent der Befragten gaben dabei an, dass sie in den Jahren nach der Finanzkrise immer weniger ihren Beratern vertrauten als noch davor. Gut jeder F├╝nfte sprach von nur noch wenig bis hin zu gar keinem Vertrauen mehr.

Nur 13 Prozent sind immer noch voll und ganz von ihrem Berater ├╝berzeugt. Dieser Wert lag jedoch vor der Krise auch nur bei 16 Prozent. Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass in ihren Augen Finanzberater nur eigene Interessen verfolgen oder diese zumindest in die Beratung einflie├čen lassen. So k├Ânnen sich inzwischen die H├Ąlfte aller Anleger vorstellen, den Berater zu wechseln. Auch die mangelnde Transparenz bei den Geb├╝hren fiel den meisten negativ auf.

So sinkt die Anzahl derer, die sich ├╝berhaupt noch beraten lassen, was nur noch gut zwei Drittel der Anleger tun. Der Rest verzichtet vollst├Ąndig auf eine Beratung und recherchiert selbst im Netz oder anhand der eingef├╝hrten Produktinformationsbl├Ątter. So entscheiden sich diese auch selbst├Ąndig f├╝r oder gegen ein Finanzprodukt.

56 Prozent der Befragten entschieden sich hingegen f├╝r eine Beratung bei ihrer Bank, 15 Prozent f├╝r einen Online-Broker und neun Prozent f├╝r einen unabh├Ąngigen Finanzberater. Viele Anleger sind aufgrund des gesunkenen Vertrauens dar├╝ber hinaus immer weniger bereit ein Honorar f├╝r die Beratung zu zahlen. Sprachen sich im vergangenen Jahr noch 51 Prozent f├╝r ein Beratungshonorar aus, sind es nun nur noch 35 Prozent.

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