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Überschuldung in Deutschland wächst – Krankheiten gehören zu Hauptauslösern

cc by flickr/ stuartpilbrow

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Seit Jahren steigt in Deutschland die Anzahl der Menschen, die Schulden haben, stetig an. Aktuell spricht man von über drei Millionen Haushalten, die mit Überschuldung zu kämpfen haben. Die Gründe dafür sind in vielen Fällen ähnlich, auffällig ist in diesem Jahr jedoch, dass eine schwere Krankheit immer häufiger zu diesen Hauptauslösern gehört.

Dies geht aus Medienberichten hervor, die sich auf den „Überschuldungsreport 2011“ des Hamburger Instituts für Finanzdienstleistungen berufen. Arbeitslosigkeit ist in 31,2 Prozent der Fälle der Grund für massive finanzielle Probleme und damit Spitzenreiter. Schulden aufgrund von Scheidung oder einer Trennung treffen der Studie zufolge auf 12,5 Prozent der Menschen mit Schulden zu, dicht gefolgt von dem misslungenen Versuch sich selbstständig zu machen mit 12,1 Prozent.

Inzwischen reihen sich in diese gewichtigen Auslöser auch immer verstärkt Krankheiten ein. Mit 10,5 Prozent hat sich der Anteil seit 2005 mehr als verdoppelt. Damit zeigt sich, dass immer weniger Menschen für den Falle einer schweren Erkrankung finanziell vorgesorgt haben bzw. ausreichend abgesichert sind. Die Ergebnisse der Studie beruhen übrigens auf der Auswertung von 13.000 Fällen, die einer Schuldenberatungsstelle vorliegen.

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