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Anlageimmobilien g√ľnstig √ľber Zwangsversteigerungen erwerben

Zwangsversteigerung bei Immobilien

Zwangsversteigerung bei Immobilien - flickr/The-Lane-Team

Ohne Vorbereitung wird es ein Reinfall
In den letzten Jahren ist die Zahl von zwangsversteigerten Immobilien in Deutschland rapide angestiegen. Ein Schnäppchen ist gar nicht so unwahrscheinlich, da viele Objekte bis zu 30% unter dem geschätzten Verkaufswert versteigert werden. Trotzdem sollten vorab einige Dinge beachtet werden, damit der Traum vom Eigenheim kein Alptraum wird.

Der erste Blick kann t√§uschen, daher ist es ratsam sich vorab genau √ľber die Immobilie zu informieren. Der Grundbuchauszug, der √ľber die Versteigerungsakte im Gericht eingesehen werden kann, enth√§lt wichtige Informationen rund um eingeschr√§nkte Nutzungsrechte oder Eintr√§ge bez√ľglich Lebenslangen Wohnrecht. In dieser Akte befindet sich ebenfalls das Wertgutachten, welches unter anderem Informationen zum Bauzustand enth√§lt.

Auf den ersten Blick folgt die genauere Betrachtung in Form einer Innenbesichtigung, sofern die aktuellen Besitzer damit einverstanden sind, was nicht immer gew√§hrleistet ist. Vor Ort kann man sich einen realen Eindruck √ľber den Zustand und M√§ngel informieren. In jedem Fall sollte ein Baufachmann hinzugeholt werden, da dieser M√§ngel eher erkennt.
Vor H√§usern, wo die aktuellen Eigent√ľmer, einer Besichtigung nicht zustimmen, sollten stets Vorsicht gelten, sonst kann leicht vorkommen, dass man nach dem Kauf ein heruntergewirtschaftetes Haus oder Vorbesitzer hat, die das Haus nicht freiwillig verlassen. Schlie√ülich gibt nicht jeder gerne und freiwillig seinen Traum von den eigenen vier W√§nden auf.

Bevor es an die Ersteigerung einer seri√∂sen Immobilie geht, sollte die Finanzierung gekl√§rt sein. Bei einer Zwangsversteigerung kommt es h√§ufig vor, dass sich Bieter vor Ort mitrei√üen lassen und mehr bieten, als sie eigentlich k√∂nnen. Zudem kommen weitere Kosten f√ľr Notar oder Zinsen hinzu, die nicht vergessen werden d√ľrfen. Ebenfalls sollte der Interessent beachten, ob es sich um einen Ersttermin oder einen Folgetermin handelt. Bei einem Ersttermin gibt es eine Regelung, die besagt, dass bei einem H√∂chstgebot ab 70% des Verkaufswertes der Meistbietenden, den Zuschlag erh√§lt. Gebote zwischen 50-70% k√∂nnen vom Gl√§ubiger abgelehnt werden. Bei Geboten unter 50% kommt es zu keiner Versteigerung. Es folgt ein neuer Termin, bei dem diese Grenzen nicht gelten. Gerade bei solchen Immobilien k√∂nnen absolute Schn√§ppchen ergattert werden.

Beachtet man diese wenigen, aber wichtigen Hinweise, dann wird eine Zwangsversteigerung zum Erfolg.

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