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Verbrauchersch├╝tzer kritisieren Inkasso-Unternehmen

cc by flickr/ danielmoyle

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So manch einer ist schon einmal in eine der ber├╝hmten Abofallen im Internet getappt oder einem wurde ein Vertrag im Rahmen von unerlaubter Telefonwerbung untergeschoben. In solchen F├Ąllen erh├Ąlt man meist schnell Post von einem Inkasso-Unternehmen, das einem nicht selten mit weiterem ├ärger droht und auch gerne mal hohe Geb├╝hren ansetzt. So manch einer zahlt dann die Forderung aus Unkenntnis und Angst vor m├Âglichen Folgen.

Probleme mit Inkasso-Unternehmen haben aber auch immer wieder Leute, bei denen die Forderung berechtigt ist. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat von Juli bis September ├╝ber 3.700 Beschwerden gegen Inkasso-Unternehmen ausgewertet. Dabei waren 99 Prozent der Beschwerden berechtigt. Bei ganzen 84 Prozent war alleine schon die Hauptforderung unberechtigt.

Die Verbrauchersch├╝tzer fordern nun endlich klare Regeln f├╝r den Inkasso-Bereich und vor allem eine strenge Aufsicht. Einige der Unternehmen w├╝rden so weit gehen, dass sie den Betroffenen immer wieder drohen und sie massiv unter Druck setzen. Auch werden oft astronomisch hohe Geb├╝hren und Zinsen angesetzt, durch die sich Forderungen innerhalb von kurzer Zeit verdoppeln k├Ânnen. Die Branche hat dabei fast schon freie Hand und kann verlangen, was sie will.

Die Verbrauchersch├╝tzer betonen, dass seri├Âses Inkasso eine sinnvolle Methode ist, jedoch tummeln sich in dem Bereich etliche schwarze Schafe, gegen die man endlich vorgehen m├╝sse.

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