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Weniger Skimming-Fälle am Geldautomaten – Täter weichen aus

cc by flickr/ rs-foto

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Sicherlich alle Nutzer von EC-Karten haben Angst davor, dass ihre Daten am Automaten abgegriffen werden. Diese sogenannten Skimming-Fälle machen allen Verantwortlichen und Verbrauchern seit Jahren immer größere Sorgen. 2011 sind laut dem Bundeskriminalamt (BKA) die Zahlen zurückgegangen.

2010 wurden noch 3.183 Angriffe auf Geldautomaten vom BKA verzeichnet. Die Banken sprachen von einem Schaden in Höhe von 60 Millionen Euro. Daraufhin wurden einige Maßnahmen ergriffen, die offenbar bei den Geldautomaten gefruchtet haben. Seit Anfang 2011 werden EC-Karten über einen Chip geprüft. Dies gilt auch im europäischen Ausland. Das heißt, Tätern reicht für Fälschungen nicht nur ein kurzer Weg über die Grenze, sondern sie müssen erst aus Europa heraus.

Zudem wurden Störsender gegen Skimming-Module eingesetzt und die Meldewege verkürzt, so dass bei 88 Prozent der Betrugsfälle so schnell die Karte gesperrt werden konnte, dass die geklauten Daten für den Täter wertlos waren. All solche Maßnahmen haben dazu geführt, dass die Banken für 2011 mit der Hälfte an bisheriger Schäden rechnen. Die Schadenssumme sei zudem um über 40 Prozent zurückgegangen.

Verbraucher sollten sich jedoch nicht zu früh freuen, denn die Täter konzentrieren sich nun vermehrt auf andere Automaten und Kassen wie Fahrkartenautomaten, Supermärkte oder Tankstellen. Hier werden bei Einbrüchen sogar die Ladenkassen manipuliert. Händler sollten daher laut dem BKA regelmäßig ihre Kassen und Terminals kontrollieren.

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