Home > Finanzen > Warteschleifen: Geht die Abzocke trotz Gesetz weiter?

Warteschleifen: Geht die Abzocke trotz Gesetz weiter?

cc by flickr/ Sindre-Wimberger

cc by flickr/ Sindre-Wimberger

Wohl fast jeder von uns ist schon mindestens einmal an den ewigen Warteschleifen von Hotlines verzweifelt. Nicht nur, dass sie nervig und zeitraubend sind, sie kosten dabei auch noch eine Menge. Man zahlt also, ohne dass man eine Leistung daf√ľr erh√§lt. Laut einer Berechnung der Gr√ľnen-Bundestagsfraktion verbringen wir Deutschen im Jahr fast 700 Millionen Minuten in Warteschleifen und zahlen daf√ľr satte 150 Millionen Euro. Vor einiger Zeit wollten Bund und L√§nder diese Abzocke verbieten, doch das entsprechende Gesetz h√§ngt immer noch im Vermittlungsausschuss.

Die Gr√ľnen kritisierten nun, dass die Regierung zu wenig gegen die Abzocke mit den Warteschleifen tun w√ľrde. √úber das Gesetz sei jetzt schon zu lange diskutiert worden. Zudem gebe es in ihm immer noch ein Schlupfloch. Zwischen Bandansage und Men√ľauswahl d√ľrfe laut den Gr√ľnen immer noch berechnet werden.

Das Gesetz sieht bisher vor, dass ein Jahr nach dem Inkrafttreten Warteschleifen nur noch bei normalen Ortsgespr√§chen oder Gratis-Anrufen zul√§ssig sind. Wollen die Firmen weiterhin etwas berechnen, m√ľssten sie selbst die Kosten tragen oder einen Festpreis festsetzen.

Finanzen ,

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks