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Entfernungspauschale: Zeitersparnis durch längeren Weg

cc by flickr/ Franz59

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In diesen Tagen k√§mpfen sich wieder etliche Deutsche durch ihre Steuererkl√§rung. Die Entfernungspauschale spielt dabei f√ľr viele eine wichtige Rolle. Das Finanzamt verlangte bisher von einem, dass man den k√ľrzesten Weg steuerlich geltend macht. Die k√ľrzere Strecke hei√üt aber noch lange nicht, dass dieser Weg auch wirklich schneller ist. Wer sich f√ľr die verkehrsg√ľnstigste anstatt f√ľr die k√ľrzeste Strecke entscheidet, muss dies dem Finanzamt erst einmal klar machen.

Bisher lie√üen die Beamten dies nur bei einer Zeitersparnis von √ľber 20 Minuten gelten. In zwei Urteilen hat der Bundesfinanzhof diese Regelung nun gelockert, wie der Nachrichtensender n-tv berichtet. Finanzbeamte k√∂nnen mit einem Routenplaner schnell nachpr√ľfen, welcher Weg der k√ľrzeste ist und ob dieser sich mit den Angaben in der Steuererkl√§rung des B√ľrgers deckt.

Laut dem Bundesfinanzhof m√ľssen dazu nun noch die Verkehrsumst√§nde wie Ampelschaltungen gepr√ľft werden, damit sich am Ende zeigt, welcher Weg der verkehrsg√ľnstigere ist. Dies sei auch dann der Fall, wenn sie nur eine geringe Zeitersparnis einbringe. Erkennen k√∂nne man dies zum Beispiel daran, dass sich viele Personen ebenfalls f√ľr diesen Weg entscheiden w√ľrden.

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