Home > Geldanlage > Bundeswertpapiere: Finanzagentur kündigt 40.000 Konten

Bundeswertpapiere: Finanzagentur kündigt 40.000 Konten

cc by flickr/ matze_ott

cc by flickr/ matze_ott

Wir hatten hier vor kurzem bereits darüber berichtet, dass die Finanzagentur seit einigen Monaten Besitzer von Bundeswertpapieren wie zum Beispiel Bundesschatzbriefen anschreibt, damit diese aufgrund des neuen Geldwäschegesetzes bestimmte Unterlagen nachreichen. Da viele diesem Aufruf nicht folgten, ließ die Finanzagentur unter anderem auch in den Medien verlauten, dass man entsprechende Konten kündigen würde, wenn bis zur Frist die Unterlagen nicht eingereicht werden.

Daran hat sich die Finanzagentur nun gehalten und nach eigenen Angaben rund 40.000 Konten gekündigt. Auf das erste Schreiben im August 2011 hätten von den gut 400.000 Anlegern lediglich 100.000 reagiert und entsprechende Dokumente vollständig vorgelegt. Daraufhin wurde der Rest noch einmal aufgefordert. Am Ende hätten 355.000 pflichtgemäß gehandelt, 40.000 hätten hingegen nicht gehandelt.

Die Frist ist nun verstrichen und die erwähnten Konten wurden gekündigt. Betroffene müssten sich jedoch um ihr Geld keine Sorgen machen, denn die Konten wurden ja nicht gelöscht. Die eingetragenen Bundeswertpapiere könnten bis zum Fälligkeitsdatum weiter verwahrt sowie verkauft oder zurückgegeben werden. Man kommt also an sein Geld, kann jedoch keine neuen Wertpapiere kostenlos einlagern. Man könne sich jedoch jetzt noch neu legitimieren lassen und würde dann in der Regel ein neues Konto bekommen.

Geldanlage , , ,

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks