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Urteil gegen ‚ÄěCyber Monday‚Äú von Amazon

cc by flickr/ Silus Grok

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In L√§ndern wie den USA ist der sogenannte ‚ÄěCyber Monday‚Äú fast schon eine Institution. In Deutschland veranstaltet der Onlineriese Amazon diesen ebenfalls seit kurzem. 2010 hatten sich etliche Verbraucher √ľber den ‚ÄěCyber Monday‚Äú auf Amazon beschwert, so dass der Verbraucherzentrale Bundesverband auf Unterlassung der Aktion klagte. Das Landgericht Berlin hat dieser Klage nun stattgegeben.

Konkret ging es dabei darum, dass die Angebote im Rahmen der Aktion bei Amazon oft innerhalb von wenigen Sekunden vergriffen waren. Kritiker warfen dem Unternehmen vor, mit dem ‚ÄěCyber Monday‚Äú nur Kunden auf seine Seite locken zu wollen, dass sie vielleicht andere Produkte kaufen w√ľrden. Die Richter des Landgerichts teilten offenbar diese Ansicht.

Amazon d√ľrfe in Zukunft nur mit Tiefstpreisen werben, wenn die reduzierten Produkte mindestens im ersten Viertel der Angebotslaufzeit erh√§ltlich seien, was in diesem Fall eine halbe Stunde lang w√§re. Noch ist das Urteil jedoch nicht rechtskr√§ftig. Den Ausgang teilte vergangene Woche der Verbraucherzentrale Bundesverband mit. Das Gericht hat sich dazu noch nicht offiziell ge√§u√üert.

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