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Ungenaues Beratungsprotokoll: BaFin reagiert mit Bußgeldverfahren

cc by flickr/ Eric Caballero

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Gut zwei Jahre ist es nun bereits her, dass die sogenannten Beratungsprotokolle bei Bankgespr√§chen eingef√ľhrt wurden. Dabei scheint es jedoch noch etliche M√§ngel zu geben, die in den vergangenen Wochen auch immer wieder Verbrauchersch√ľtzer kritisierten. Die Protokolle seien viel zu ungenau um dem Kunden die gew√ľnschte Transparenz zu geben. Am Ende schneiden sich damit die Banken meist nur ins eigene Fleisch, denn ein schwammiges Protokoll macht es f√ľr den Kunden m√∂glich vor Gericht eine Falschberatung durchzubekommen.

Nun hat die Finanzaufsicht BaFin reagiert und in zehn F√§llen aufgrund eines Versto√ües bei den Anlageprotokollen Bu√ügeldverfahren eingeleitet. Bis zu 50.000 Euro d√ľrfte hier an Bu√ügeld verh√§ngt werden. In zwei aktuellen F√§llen liegen die Betr√§ge laut Medienberichten zwischen 18.000 und 26.000 Euro.

Die beiden Banken haben dagegen bereits Einspruch eingelegt. Grunds√§tzlich haben alle Bankkunden die M√∂glichkeit sich direkt an die BaFin zu wenden, wenn sie sich durch ein Geldinstitut falsch beraten f√ľhlen. √úber 250 Beschwerden seien im vergangenen Jahr eingegangen, bei denen Kunden berichteten durch die Beratung bei der Bank Verluste gemacht zu haben.

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