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Gaspreiserhöhungen: Widerspruch innerhalb von drei Jahren

cc by flickr/ David Kusserow

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Die st√§ndig steigenden Gaspreise sind wohl den meisten Betroffenen ein Dorn im Auge. Jahrelang basierten diese Preise auf Anpassungsklauseln der Gasversorger, die der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe mehrfach f√ľr unwirksam erkl√§rte. Auf diese Weise war eine L√ľcke vor allem hinsichtlich der Fristen entstanden, die der BGH nun schloss. Kunden m√ľssen sich in Zukunft an eine Frist von drei Jahren halten, wenn sie sich gegen steigende Gaspreise wehren wollen.

Einige Gaskunden hatten ihre Anbieter zum Teil erst Jahre sp√§ter aufgrund der stetig steigenden Kosten verklagt. In Zukunft muss ein Widerspruch innerhalb von drei Jahren nach Erhalt der entsprechenden Jahresendabrechnung erfolgen. Daf√ľr gen√ľgt ein formloses Schreiben. Auch danach sollte man sich nicht mit weiteren Schritten zu lange Zeit lassen.

Die Richter gaben mit diesem Urteil zur neuen Frist den Gasversorgern Eon Hanse Vertrieb GmbH und der Bergischen Energie- und Wasser GmbH Recht, die beide von ihren Kunden erst Jahre sp√§ter aufgrund der unwirksam gewordenen Klauseln verklagt wurden. Der BGH verwies die F√§lle wieder an die Vorinstanzen, die nun kl√§ren m√ľssen, wann genau welche Endabrechnung eingegangen ist.

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