Home > Finanzen > Spenden: Weniger Geldgeber, die jedoch häufiger spenden

Spenden: Weniger Geldgeber, die jedoch häufiger spenden

cc by flickr/ Images_of_Money

cc by flickr/ Images_of_Money

Die gro√üen Naturkatastrophen der letzten Jahre haben viele Menschen auch hierzulande bewegt. So manch einer hat daraufhin sein Portemonnaie f√ľr die Hilfsbed√ľrftigen ge√∂ffnet. Der Deutsche Spendenrat verk√ľndete nun jedoch, dass im vergangenen Jahr die Zahl der Spender trotz Krisen wie Fukushima zur√ľckgegangen sei. Diejenigen, die jedoch Geld geben, tun dies h√§ugfiger als bisher.

4,3 Milliarden Euro haben Privatleute im vergangenen Jahr gespendet. Dies sind sechs Prozent weniger als im Jahr 2010, wo das private Spendenaufkommen bei 4,5 Milliarden Euro lag. Als Grund daf√ľr gaben die Experten an, dass das Erdbeben in Haiti und die √úberschwemmungen in Pakistan 2010 vor allem junge Menschen zu einmaligen Spenden bewegt h√§tten. Gleichzeitig k√∂nnte dies jedoch sicherlich auch an der Krise liegen. So manch ein Deutscher muss sein Geld sicherlich inzwischen auch mehr zusammenhalten.

Zur gleichen Zeit sitzt es bei denen, die sich entschließen zu spenden, offenbar lockerer. Gab ein Spender 2005 noch viermal im Jahr Geld, so tat er dies 2011 im Schnitt siebenmal. Dabei zahlt jeder Spender im Schnitt 29 Euro, was laut dem Deutschen Spendenrat auf eine langfristige Steigerung der Spendenhöhe hinweise.

Leider w√ľrden auch immer weniger j√ľngere Menschen ihr Geld f√ľr wohlt√§tige Zwecke einsetzen. Daher setzen die Experten st√§rker auf das Internet um langfristige Spender zu erreichen, die in jungen Jahren beginnen. Und f√ľr was wird gespendet? 74 Prozent der Deutschen geben ihr Geld nach wie vor f√ľr humanit√§re Hilfszwecke, jedoch auch die Bereiche der Kultur- und Denkmalpflege sowie des Tierschutzes werden deutlich beliebter.

Finanzen , , ,

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks