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Das F√ľr und Wider einer Berufsunf√§higkeitsversicherung

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Gerade in Krisenzeiten wird einem klar, wie schnell der finanzielle Abgrund drohen kann. Gerade die Gesundheit betreffende Faktoren, die man schlecht, wenn nicht sogar gar nicht vorhersehen kann, k√∂nnen zum pl√∂tzlichen finanziellen Ruin der Betroffenen f√ľhren. Um f√ľr solche F√§lle abgesichert zu sein, gibt es Berufsunf√§higkeitsversicherungen. Hierbei verpflichtet sich der Versicherer gegen einen monatlichen Beitrag, den Versicherungsnehmer im Falle seiner Berufsunf√§higkeit eine lebenslange Rente auszuzahlen.

Der gro√üe Vorteil von Berufsunf√§higkeitsversicherungen liegt mithin in der Sicherheit, die man hat. Denn wer infolge einer Erkrankung, eines Unfalles oder sonstigen Ereignisses nicht mehr in der Lage ist, seinen bisherigen Beruf nachzugehen und damit kein Einkommen mehr hat, muss sich nicht auf die unsicheren Leistungen des Staates verlassen, sofern es diese in naher Zukunft √ľberhaupt noch geben sollte.

Zu beachten ist aber, dass Versicherer den Begriff der Berufsunf√§higkeit unterschiedlich deuten. Regelm√§√üig versteht man darunter einen Zustand, der es dem Versicherungsnehmer f√ľr ein Zeitfenster von mindestens drei Jahren unm√∂glich macht, seinen bisherigen Beruf auszu√ľben. Die Majorit√§t der Versicherer f√ľgt dieser Definition den Passus √ľber einen verwiesenen Beruf zu. Damit schr√§nken sie ihre Leistung ein, indem sie die lebenslange Rente trotz Berufsunf√§higkeit verweigern und stattdessen auf einen identischen Beruf verweisen. Voraussetzung ist, dass der verwiesene Beruf dem bisherigen Beruf seinem Wesen nach gleicht und auch zumutbar erscheint. M√∂gliche Gehaltseinbu√üen von bis zu 20% werden dabei als zumutbar erachtet – zumindest von den Versicherern.

Das soll aber √ľber die Vorteile einer Berufsunf√§higkeitsversicherung nicht hinwegt√§uschen. Denn der Verweis auf alternative Berufe stellt eher die Ausnahme dar; in der Regel kommen Versicherer ihrer versprochenen Leistungen unb√ľrokratisch nach. Weniger sinnvoll sind Berufsunf√§higkeitsversicherungen dagegen f√ľr Beamten. Denn laut Gesetz ist der Staat als Dienstherr dazu verpflichtet, f√ľr den Unterhalt seiner Bediensteten auch dann aufzukommen, wenn diese dienstunf√§hig geworden sind.

Schlie√ülich empfiehlt es sich, wenn √ľberhaupt, dann m√∂glichst in den jungen Jahren eine Berufsunf√§higkeitsversicherung abzuschlie√üen, da die Beitragsh√∂he vom konkreten Gesundheitszustand abh√§ngt. Berufsunf√§higkeitsversicherungen haben den Vorteil, dass eine zus√§tzliche Absicherung im schlimmsten Fall vorhanden ist und wer einen Versicherungsvergleich macht findet g√ľnstige Versicherungsgesellschaften.

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