Home > Geldanlage > Schuldenschnitt: Abgeltungssteuer und griechische Staatsanleihen

Schuldenschnitt: Abgeltungssteuer und griechische Staatsanleihen

cc by flickr/ _Max-B

cc by flickr/ _Max-B

Der Schuldenschnitt Griechenlands hat leider auch viele Kleinanleger betroffen, die ihr Geld in griechische Staatsanleihen investiert haben. Durch den Tausch in neue Papiere m√ľssen diese erhebliche Verluste hinnehmen. Vor allem jene, die vor 2009 die Anleihen ihrem Depot hinzugef√ľgt haben, k√∂nnen Verluste nicht steuerlich geltend machen. Dar√ľber berichtet die Zeitschrift ‚ÄěCapital‚Äú auf ihrer Website.

Je 1.000 Euro der alten Papiere erhalten Anleger nun neue Anleihen im Wert von 465 Euro, wobei 315 Euro griechische Staatsanleihen sind und der Rest auf den Rettungsschirm EFSF zur√ľckgeht. Wer nach 2009 griechische Staatsanleihen erworben hat, der hat sozusagen Gl√ľck im Ungl√ľck, denn dadurch hat man zumindest die M√∂glichkeit den Verlust √ľber die Abgeltungssteuer geltend zu machen.

Das bedeutet, dass man die Differenz zwischen den alten und den neuen Papieren als Verlust angeben kann. Gewinne aus anderen Gesch√§ften werden damit verrechnet. F√ľr alle, die die Papiere vor der Einf√ľhrung der Abgeltungssteuer erworben haben, gilt diese Regelung noch nicht. Bei den Kleinanlegern werden leider die meisten wohl eher in diese Kategorie fallen, da sich bereits 2009 die Probleme in Griechenland deutlich abzeichneten.

Geldanlage , , , , ,

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks