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Abo-K├╝ndigung: Verbraucherzentrale setzt sich gegen Springer-Verlag durch

cc by flickr/ stefan.eissing

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Wer sein Abo einer Zeitschrift k├╝ndigt, der rechnet eigentlich damit, dass dieser Vorgang problemlos abl├Ąuft. Voraussetzung daf├╝r ist nat├╝rlich das Einhalten der K├╝ndigungsfrist. Jedoch k├Ąmpfen die Unternehmen immer h├Ąrter um die Kunden und so bleibt es in vielen F├Ąllen leider nicht bei dem einen Schreiben, sondern es wird versucht einen mit Lockangeboten zu halten. Der Axel-Springer-Verlag wandte dabei eine besonders raffinierte Taktik an, gegen die sich die Verbraucherzentrale Hamburg nun erfolgreich zur Wehr setzte.

Konkret ging es in dem Fall vor dem Landgericht Berlin um eine Verbraucherin, die sich bei der Verbraucherzentrale beschwert hatte. Sie hatte ihr Abo der Zeitschrift ÔÇ×FunkuhrÔÇť fristgerecht gek├╝ndigt. Der Axel-Springer-Verlag schickte ihr daraufhin ein Schreiben, in dem es hie├č, dass es noch einige offene Fragen gebe, weshalb man doch bitte den Verlag zur├╝ckrufen solle. Der Ehemann der Verbraucherin rief daraufhin die angegebene Nummer an und landete bei einer Mitarbeiterin des Verlags, die deutlich und mit Nachdruck versuchte, ihm die K├╝ndigung auszureden. Offenbar nicht der einzige Fall, weshalb die Verbraucherzentrale versuchte eine Unterlassungserkl├Ąrung beim Verlag zu erwirken.

Dieser weigerte sich jedoch, weshalb der Fall vor Gericht landete. Mit Erfolg f├╝r die Verbrauchersch├╝tzer und nat├╝rlich die Abonnenten: Die Richter erwirkten, dass der Verlag, wenn er solche Schreiben nicht unterl├Ąsst, ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro zahlen muss.

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