Anlageberatung: Banken sprechen von Fehlern
Spätestens seit der Finanzkrise 2008/2009 wird der Ruf nach einer kundenorientierteren Beratung bei Banken immer lauter. Es wurden bereits einige Optimierungen vorgenommen, die jedoch immer noch von vielen Experten und Verbraucherschützern kritisiert werden. So laufen immer noch viele Beratungsgespräche nicht optimal und auch der sogenannte Beipackzettel für Finanzprodukte weist noch Mängel auf.
Dies hat nun sogar der Bundesverband deutscher Banken eingeräumt. Natürlich würde bei manchen Beratungsgesprächen etwas schief laufen. Dies wolle man gar nicht abstreiten. Auch bei den Informationsblättern für Finanzprodukte sehe man Defizite, denn es handle sich noch um ein relativ neues Instrument. Banken und Sparkassen haben bereits angekündigt die Beipackzettel zu überarbeiten.
Die „Einsicht“ der Banken kommt jedoch wohl nicht ganz uneigennützig: Einige Experten sind davon überzeugt, dass diese Erkenntnis dazu dient mehr Aufsicht zu entgehen. Der Bundesverband deutscher Banken spricht sich zum Beispiel nach wie vor gegen die Einführung eines sogenannten Finanzmarktwächters aus, den Verbraucherschützer fordern.



