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Stiftung Warentest: Finanz-TÜV wird es nicht geben

cc by wikimedia/ Bautsch

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Vor einiger Zeit hatten wir an dieser Stelle darĂŒber berichtet, dass der staatliche Zuschuss an die Stiftung Warentest um 1,5 Millionen Euro aufgestockt wird. Ministerin Ilse Eigner sprach von einem deutlichen Signal fĂŒr den Verbraucherschutz und etliche Politiker wollten mit dem Geld einen sogenannten Finanz-TÜV finanziert sehen. Die Stiftung Warentest muss diesen hochtreibenden PlĂ€nen jedoch leider ein wenig Wind aus den Segeln nehmen.

Einen sogenannten Finanz-TÜV könne es auch dank der Finanzspritze nicht geben. Zum einen könne die Stiftung Warentest testen und informieren, aber nicht regulieren. Zum anderen sei eine umfassende Kontrolle mit dem zusĂ€tzlichen Geld immer noch nicht flĂ€chendeckend möglich. Die Stiftung Warentest begrĂŒĂŸt natĂŒrlich das zusĂ€tzliche Geld und verspricht die Kontrollen zu verstĂ€rken.

Drei konkrete Ziele können sich die VerrbaucherschĂŒtzer bereits vorstellen, was mit dem Mehr an Förderung gemacht werden könnte: Erstens ist die Rede von einer Etikettierung. Man könne getestete Finanzprodukte zum Beispiel mit Hinweisen wie „geeignet fĂŒr Altersvorsorge“ oder „nur fĂŒr spekulative Anleger“ versehen. Zweitens habe man nun mehr Mittel fĂŒr Tests zur VerfĂŒgung und drittens wolle man damit auch Vermittler, Makler und Banken verstĂ€rkt kontrollieren. Dieser Bereich sei besonders teuer, da im Vorfeld TestkĂ€ufer geschult werden mĂŒssten.

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