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Telekom: Gericht untersagt Unterschieben von Zusatzleistungen

cc by flickr/ stefan.eissing

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Wohl alle Verbraucher kennen die Anrufe von Telefonanbietern, Providern oder Stromunternehmen, die sich meist darum drehen, Produkte zu verkaufen und damit bestehende Angebote zu erweitern. Solche Anrufe mag wohl niemand so wirklich, denn nicht selten, lässt sich der eine oder andere Angebote aufschwatzen, die man eigentlich nicht bräuchte. Die Telekom hat es hier wohl auf die Spitze getrieben, wie aus einem aktuellen Urteil des Landgerichts Bonn hervorgeht.

Etliche Kunden hatten sich bei der Verbraucherzentrale beschwert, da ihnen im Telekom-Shop oder direkt am Telefon Leistungen untergeschoben wurden, die sie nicht bestellt oder bestätigt hatten. Es wurden einfach Bestätigungen zu Vertragsänderungen verschickt, zu denen sich die Kunden nie bereit erklärt hatten. Die Telekom leugnete dies jedoch und die Verbraucherzentrale Hamburg zog vor Gericht.

Das Landgericht Bonn sah nach l√§ngerer Beweisaufnahme die Vorw√ľrfe bewiesen und untersagte der Telekom solche Methoden. Leider wird dies wohl noch nicht das letzte Wort sein, denn die Telekom hat noch die M√∂glichkeit in Berufung zu gehen.

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