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Urteil: P-Konto ohne Zusatzgeb├╝hren!

cc by flickr/ micora

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Wer Schulden hat und eine Pf├Ąndung bef├╝rchten muss, sollte sp├Ątestens seit Beginn dieses Jahres sein Girokonto in ein sogenanntes Pf├Ąndungsschutzkonto, kurz P-Konto, umwandeln lassen. Dieses sorgt daf├╝r, dass einem im Falle einer Pf├Ąndung ein gewisses finanzielles Polster bleibt. Gepf├Ąndet darf bei einem P-Konto n├Ąmlich nur bis zu einem bestimmten Betrag, der derzeit bei knapp 1.029 Euro liegt. Das bedeutet, dass einem dieser Betrag auf jeden Fall bleibt.

Manche Banken verlangen jedoch f├╝r ein P-Konto deutlich h├Âhere Geb├╝hren als f├╝r ein Girokonto und begr├╝nden dies mit einem angeblichen h├Âheren Verwaltungsaufwand. So auch in einem aktuellen Fall, bei dem eine Verbraucherschutzorganisation gegen eine Bank vor Gericht zog. Die Richter des Oberlandesgerichts Frankfurt gaben am Ende den Verbrauchersch├╝tzern Recht.

Eine solche Zusatzgeb├╝hr f├╝r ein P-Konto benachteilige Kunden in unangemessener Weise. Daher seien entsprechende Regelungen in den Allgemeinen Gesch├Ąftsbedingungen nichtig. Mit der F├╝hrung eines P-Kontos erf├╝lle die Bank lediglich ihre gesetzliche Pflicht.

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