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Minijobber: Lohnfortzahlung bei Krankheit oder Schwangerschaft

cc by wikimedia/ Nordelch

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Viele deutsche Privathaushalte besch√§ftigen Minijobber zum Beispiel als Putzhilfe. Sie werden damit zum Arbeitgeber, wobei sich viele leider nicht √ľber die damit verbundenen Pflichten im Klaren sind. Der Bund der Steuerzahler weist nun darauf hin, dass Minijobber wie regul√§re Arbeitnehmer auch, ein Recht darauf haben, bei Krankheit oder Schwangerschaft ihren Lohn bezahlt zu bekommen. Ein Umstand, der leider immer wieder vergessen wird.

Was jedoch viele ebenso nicht wissen, ist, dass man als Arbeitgeber von geringf√ľgig Besch√§ftigten im Privathaushalt die M√∂glichkeit hat sich in solchen F√§llen einen Teil oder den kompletten Lohn von der Minijobzentrale zur√ľckzuholen. Laut dem Bund der Steuerzahler erh√§lt man, wenn der Minijobber krank ist, 80 Prozent des weitergezahlten Lohns von der Minijobzentrale zur√ľck. Daf√ľr stellt man den Antrag U1.

Den Antrag U2 stellt man, wenn eine Minijobberin aufgrund von Schwangerschaft ausf√§llt. In diesem Falle erh√§lt man den vollen Lohn zur√ľck sowie die Pauschalbetr√§ge zur Renten- und Krankenversicherung. Die Antr√§ge findet man direkt auf der Website der Minijobzentrale, wo man sie sich einfach herunterladen kann.

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