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Bank: So verhält man sich bei einer Falschüberweisung

cc by flickr/ jepoirrier

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In den letzten Wochen sorgte ein Fall für Schlagzeilen, bei dem ein Kunde einer Onlinebank aus Versehen stolze 200 Millionen Euro fälschlicherweise überwiesen bekommen hatte. Er sagte nichts, aber der Fehler flog natürlich nach wenigen Stunden auf. In der Zwischenzeit hatte der Mann jedoch zehn Millionen Euro auf das Konto seiner Hausbank überwiesen. Die Bank verlangte das Geld samt rund 12.000 Euro Zinsen zurück. Letzteres erklärte das Landgericht Itzehoe nun für unzulässig. Wie verhält man sich als Kunde also richtig, wenn man eine falsche Überweisung auf seinem Konto bemerkt?

Generell sollte man seine Kontoauszüge regelmäßig überprüfen, denn Fehlbuchungen müssen ja nicht immer in die Millionenhöhe gehen. Ob man nun für wenige Stunden Millionär war oder nicht, man ist in jedem Fall verpflichtet, seine Bank über die falsche Überweisung so schnell wie möglich zu informieren. Andernfalls würde man sich einer ungerechtfertigten Bereicherung schuldig machen, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen weiß.

Die Bank wird den Fall nach der Mitteilung prüfen und einem dabei helfen, das Geld an den richtigen Empfänger zu leiten. Eventuelle Kosten dürfen dem Kunden dadurch natürlich nicht entstehen. Man hat zur Not auch das Recht die möglichen Kosten mit dem Betrag zu verrechnen, was jedoch beim Verwendungszweck vermerkt werden sollte.

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