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Bundesfinanzministerium: Vorerst keine √Ąnderung von Beratungsprotokollen

cc by flickr/ IRS EIN

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Wir hatten an dieser Stelle bereits mehrfach dar√ľber berichtet, dass Verbrauchersch√ľtzer und Experten die seit Januar 2010 eingef√ľhrten Beratungsprotokolle bei Anlageberatungen f√ľr unzureichend halten. Immer wieder konnten M√§ngel bei den Protokollen aufgezeigt werden und es wurden Nachbesserungen gefordert. Diesen Vorschl√§gen hat nun jedoch das Bundesfinanzministerium eine klare Absage erteilt.

Unter anderem machten die Verbraucherzentralen Stichproben und erkannten, dass sich viele Kunden nicht auf die Protokolle verlassen k√∂nnen. Zum Teil wurden sie gar nicht erst ausgeh√§ndigt oder der Kunde sollte unterschreiben, obwohl dies nur der Berater tun muss. Die Risikobereitschaft des Kunden wurde in einigen Protokollen genauso wenig festgehalten wie die eigentlichen Anlageziele. Daher wurden vermehrt Rufe nach einer √úberarbeitung bzw. nach einer Einf√ľhrung von allgemeinen Standards laut.

Die Gr√ľnen-Fraktion stellte nun eine entsprechende Anfrage im Bundesfinanzministerium und erhielt eine Absage. Vor allem eine Standardisierung w√ľrde nicht dem Ziel dienen. Am Ende k√∂nnten nur die Kunden selbst einsch√§tzen, wie viel Risiko sie tragen wollen. Ein stark standardisiertes Protokoll w√ľrde dies jedoch nicht ausreichend abbilden. Lieber sollten die Kunden selbst mitwirken und zudem sei eine Nutzung der freien Textfelder bei der Protokollen wichtig.

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