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Zwangsversteigerung: Zusätzliche Kosten ohne Begrenzung nicht rechtens

cc by flickr/ Images_of_Money

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Wer einer Zwangsversteigerung seines geliebten Hauses entgegen sieht, ist eh schon in einer alles andere als rosigen Lage. So manch ein Bankkunde wurde jedoch bisher nach der Zwangsversteigerung von einem weiteren kleinen Schock √ľberrascht: Es waren immer noch weitere Schulden bei der Bank zu begleichen, da das Geldinstitut zus√§tzliche Kosten f√ľr die Verwaltung in Rechnung stellte. Ein Urteil des Bundesgerichtshofs erkl√§rte entsprechende Klauseln nun f√ľr unwirksam.

Geklagt hatte die Schutzgemeinschaft f√ľr Bankkunden, die davon berichtet, dass sie h√§ufig mit Kunden zu tun h√§tten, die nach der Zwangsversteigerung noch zus√§tzliche Kosten im vierstelligen Bereich begleichen sollten. Diese Kosten entstanden laut den Banken meist durch zum Beispiel das Aufbewahren von Sicherheiten, durch Notarsgeb√ľhren oder/und durch Kosten f√ľr Telefon und Porto.

So erlebten viele, dass nachdem das Haus weg war, immer noch eine Restschuld offen war. Diese Praxis erkl√§rten nun die Richter des BGH f√ľr nicht rechtm√§√üig. Bankkunden w√ľrden dadurch benachteiligt. Banken m√ľssten, wenn sie solche Klauseln in ihre Vertr√§ge einbauen, die Kosten auf eine realistische Summe begrenzen.

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