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Bundesfinanzhof pr├╝ft Grunderwerbssteuer

cc by flickr/ Images_of_Money

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Wer ein bereits gebautes Haus samt Grundst├╝ck kauft, der zahlt daf├╝r einmal Grunderwerbssteuer. Manche Finanz├Ąmter handhaben es jedoch beim Kauf eines Grundst├╝cks, das erst sp├Ąter bebaut wird, so, dass zun├Ąchst beim Kauf des Grundst├╝cks die Grunderwerbssteuer f├Ąllig wird und dann noch einmal, wenn die Bauarbeiten beginnen. Genau diese Praxis pr├╝ft derzeit der Bundesfinanzhof. Auch wenn das Urteil noch aussteht, k├Ânnen Betroffene schon jetzt handeln.

In dem konkreten Fall hatte ein Ehepaar ein unbebautes Grundst├╝ck gekauft. Einige Wochen danach schlossen sie mit einem Bauunternehmen den Vertrag ├╝ber den Bau eines Hauses ab. Das Finanzamt wurde daraufhin aktiv und verlangte die Grunderwerbssteuer nicht nur f├╝r das Grundst├╝ck selbst, sondern verlangte zus├Ątzlich auch auf die Kosten f├╝r den Bau die Steuer. Das Paar klagte und bekam vor dem Nieders├Ąchsischen Finanzgericht Recht.

Die Richter betonten, dass die Grunderwerbssteuer nur f├╝r den Erwerb des Grundes anfalle, wenn man den oben beschriebenen Weg geht. Der Bundesfinanzhof pr├╝ft die Steuer nun daraufhin. Wer ebenfalls von dieser Praxis betroffen ist, dem raten Experten dazu, sich auf das laufende Verfahren in einem Schreiben an das Finanzamt zu berufen und Einspruch einzulegen. Man kann darum bitten das Steuerverfahren ruhen zu lassen bis eine Entscheidung gef├Ąllt wurde.

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