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Deutsche Bank: Parallelw√§hrung f√ľr Griechenland

cc by wikimedia/ J√ľrgen Matern

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Im Zusammenhang mit einer L√∂sung f√ľr Griechenland werden in den Medien meist nur wenige L√∂sungsm√∂glichkeiten diskutiert. Einige √Ėkonomen schlagen jedoch bereits seit einiger Zeit eine etwas andere Option vor: Man k√∂nnte in Griechenland eine Parallelw√§hrung zum Euro einf√ľhren. So w√ľrde das Land den Euro nicht verlieren, aber dabei die eigene W√§hrung abwerten.

Angesichts der Neuwahlen in Griechenland haben nun auch die Analysten der Deutschen Bank diese Idee aufgegriffen. Sie sprechen sich offen f√ľr eine solche Parallelw√§hrung aus, die sie ‚ÄěGeuro‚Äú nennen. Diese neue W√§hrung w√ľrde im Fall der F√§lle aus Schuldscheinen der griechischen Regierung bestehen, deren Weiterverkauf m√∂glich ist. Durch Reformen und eine solide Haushaltspolitik k√∂nne der ‚ÄěGeuro‚Äú durch die Regierung gest√§rkt werden. Eine Totalaufgabe des Euro in Griechenland halten die Experten f√ľr sehr unwahrscheinlich. Die Parallelw√§hrung w√ľrde einen Weg f√ľr neue L√∂sungen frei machen, mit denen der Wiedereintritt in den Euro vorbereitet werden k√∂nnte.

Selbst wenn die Gegner des Sparpakets die Wahl am 17. Juni gewinnen w√ľrden, sind die Experten der Deutschen Bank √ľberzeugt, dass die sogenannte Troika, also EU, IWF und EZB, Griechenland nicht komplett fallen lassen w√ľrde. Die Regierungshilfen w√ľrden wohl eingestellt werden, jedoch der Schuldendienst w√ľrde weiter geleistet werden. Griechische Banken k√∂nne man dann mit einer Bad Bank auffangen.

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