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Online-Banking: Neuer Trojaner Tatanga umgeht auch mTAN

cc by flickr/ Don Hankins

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In letzter Zeit haben viele Banken das mTAN-Verfahren √ľber das Handy als sehr sicher angepreisen und daher darauf umgestellt. Doch in einigen F√§llen von Betrug ist es nat√ľrlich unerheblich von welchem Medium die TAN nun kommt. So weisen Experten aktuell auf einen neue Trojaner namens Tatanga hin. Dieser arbeitet mal wieder mit einer gef√§lschten Bankseite.

Hat man den Trojaner erst einmal auf seinem PC, so schaltet er sich beim n√§chsten Besuch der Bankseite dazwischen und zeigt einen gef√§lschten Hinweis an. Man werde f√ľr einen Sicherheitscheck eine TAN auf das Handy bekommen. Diese solle man dann eingeben um zu sehen, ob das mTAN-Verfahren auch funktioniert. Folgt man dieser Anweisung, so r√§umt Tatanga das eigene Konto meist bis zum Maximalbetrag ab.

Die Summe wird bereits in der SMS mit der TAN angezeigt, doch auf dem Bildschirm wird man freundlich darauf hingewiesen, dass dies nur zur Kontrolle diene und keine √úberweisung get√§tigt werde. Am Ende ist das Konto leer und man hat auch irgendwie selbst schuld, denn erstens fordern einen Banken niemals f√ľr Sicherheitschecks und vor allem nicht beim Einloggen in das Konto auf, eine TAN einzugeben! Zum anderen ist das Deutsch auf der gef√§lschten Seite des Trojaners voller Rechtschreib- und Grammatikfehler, wobei das die Betr√ľger nat√ľrlich noch verbessern k√∂nnen. Zudem sollte man immer sicher stellen, dass der Rechner mit Anti-Viren-Software und Co. ausreichend gesch√ľtzt ist, damit man sich solch ungebetene Besucher wie Tatanga gar nicht erst einf√§ngt. Ach ja, und wer √ľberlegt, wo er den Namen Tatanga schon einmal geh√∂rt hat: Dies war der Name des Au√üerirdischen im Nintendo-Spiel Super Mario Land… ūüėČ

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