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Banken und Sparkassen: Das Filialen-Sterben geht weiter

cc by flickr/ loop_oh

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Auch das Bank- und Kreditwesen hat das Internet stark ver√§ndert und diese Entwicklung ist noch lange nicht vorbei. Immer mehr Kunden informieren sich √ľber Angebote und Konten im Netz und erledigen dort ihre Bankgesch√§fte. Dies geht nat√ľrlich zu Lasten der Filialen, von denen immer mehr geschlossen werden m√ľssen. Aktuelle Zahlen der Bundesbank belegen, dass dieses Sterben weitergeht.

Im vergangenen Jahr schlossen Banken und Sparkassen in Deutschland insgesamt 464 Filialen. Übrig seien noch 37.719 Geschäftsstellen, bei denen die Experten jedoch davon ausgehen, dass einige in den kommenden Monaten und Jahren ebenfalls schließen werden. Die Sparkassen lagen mit der Anzahl der Schließungen 2011 an der Spitze: 215 Filialen machten dicht. Bei den Großbanken waren es 120 und bei den Genossenschaftsbanken 108 Geschäftsstellen. Trotzdem haben die Sparkassen und Landesbanken immer noch das dichteste Filialnetz.

Eine interessante Erg√§nzung zu den Zahlen der Bundesbank ist eine Studie der Unternehmensberatung Investors Marketing, nach der die Anzahl der reinen Filialkunden sich in der Zeit zwischen 2010 und 2012 auf nur noch 21 Prozent verringert habe. Darauf weist das ‚ÄěHandelsblatt‚Äú hin. Der Gro√üteil der Kunden seien reine Online-Kunden und solche, die die m√∂glichen Wege aus Internet, Telefon und Filiale kombinieren. Mehr als 60 Prozent der Kunden informieren sich zwar im Netz, jedoch schlie√üen 80 Prozent ihre Angebote immer noch lieber in einer Filiale ab.

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